STUMBLING BIRDS PRODUCTIONS

Falling forward, frame by frame

Über uns

Stumbling Birds Productions ist ein unabhängiges Filmteam, das Geschichten erzählen will, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft.

Der Name ist Programm: Wir glauben an das Stolpern als Teil des kreativen Prozesses – an Chaos, Improvisation und den Mut, Dinge einfach zu machen.

Ohne großes Budget, aber mit viel Leidenschaft entstehen bei uns Kurzfilme, Experimente und visuelle Projekte, die Ecken und Kanten haben dürfen.

Wir arbeiten intuitiv, lernen unterwegs und setzen auch schon mal Ideen um, bevor sie „fertig gedacht“ sind.

Dabei interessieren uns vor allem echte Momente, ungewöhnliche Perspektiven und der Reiz des Ungeplanten.

Stumbling Birds Productions steht für DIY-Filmemachen, kreative Freiheit und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Jeder Beitrag zählt – egal ob Kamera, Schnitt, Sound oder Konzept. Wir probieren aus, scheitern, entwickeln weiter und finden genau darin unseren eigenen Stil.

Wenn du Lust darauf hast, oder einfach neugierig bist, was entsteht, wenn man Perfektion loslässt, bist du hier genau richtig.

Die Gruppe steht für minimale Mittel, maximale Kreativität. Oft übernehmen nur wenige Personen gleichzeitig Regie, Kamera, Ton und Schauspiel.

Der Film: „Chicago Bar – Das Böse schläft nie“

Chicago Bar - Das Böse schläft nie, Jürgen Hänsel, Ralph Gundram; Giso Schulzke

Dieser Film kombiniert Spannung mit Parodie und überzeichneten Klischees.

Es ist ein düsterer Krimi, mit Film-Noir-Elementen, im Stil klassischer Edgar-Wallace-Filme – geheimnisvoll, schwarz-weiß und mit viel Humor.

Die Handlung spielt in einer fiktiven britischen Welt mit einem Mordfall mit einer mafiösen Aditüde. Flankiert von vielen Verdächtigen und schrägen Figuren.

Zu den Charakteren gehören Sir Addington, der von einem Maskierten überfallen wird und dessen zwielichtigem Butler.

Einem Dr. Tietz der, ständig mieß gelaunt, offenbar in den Fall verwickelt ist.

Einem Inspektor Jerk und dessen hippeligen Assistenden Beanstalk, von Scotland Yard.

Eine Journalistin, ein merkwürdiger Zeuge, der zwielichtige Direktor eines Armenhauses und viele andere skuriele Charaktäre, mit Ecken, Kanten und verdächtigen Maken.

Alle sind Teil dieser absurden, humorvollen und von Missverständnissen erfüllten Krimi-Geschichte.

Produktion & Dreh

Die Produktion dauerte rund drei Jahre und wurde mit extrem kleinem Team umgesetzt – teilweise nur drei Personen für Regie, Kamera, Ton und mehr.

Gedreht wurde fast vollständig in und um Döbeln. Ziel war es, die Stadt filmisch „auf links zu drehen“ und aus neuen Perspektiven zu zeigen.

Besondere Drehorte waren unter anderem ein Klostergut mit Katakomben, die eine besonders düstere Atmosphäre erzeugen.

Rund 20 Darsteller aus der Region sowie zahlreiche Unterstützer, Vereine und Oldtimer-Besitzer machten das Projekt möglich.

Die Filmmusik wurde eigens für den Film komponiert und produziert, was dem Werk eine besonders individuelle Note verleiht.

Premiere und weitere Vorführungen

Die Premiere fand am 4. Oktober in der Bürgergarten-Arena in Döbeln statt. Sie bot ein rund 100-minütiges Kinoerlebnis. Darauf folgen weitere Aufführungen in regionalen Vorführungsräumen.

"Chicago Bar - Das Böse schläft nie" ist ein weiteres Projekt nach „Die Holmsenbande“ und anderen Experimenten sowie visuellen Projekten und zeigt eindrucksvoll, was mit Leidenschaft im No-Budget-Bereich möglich ist.